Die Belgier würden Zähne zeigen wie 1993

Korn für Tortenkorn, Stein für Palaststein, sagten sich die slowenischen Basketballer bereits bei der Europameisterschaft 2017 und bauten das Meisterschafts-Taj Mahal mit neun goldenen Steinen. In diesem Jahr bauen sie gekonnt und fleißig auf, sie sind äußerst selbstbewusst nach Berlin gereist, da sie über eine reichhaltige Reisekarte aus Köln verfügen. Vor dem heutigen Achtelfinal-Duell gegen Belgien um 14.45 Uhr sind sie der klare Favorit, wollen aber nicht zu weit in die Ausscheidungstabelle blicken. Ein bisschen wegen der Konzentration auf die erste Hürde und ein bisschen wegen des Aberglaubens.

Die Seventh Force und die Öffentlichkeit sind in einer anderen Position. Wir können mit Spekulationen spielen und bei allem sportlichen Respekt vor den Herausforderern des Europameisters sagen, dass es dem Sprunggelenk der slowenischen Nationalmannschaft immer besser geht Mike Tobey, Wundheilung Lukas Dončić und stoische Bewältigung Goran Dragic Mit den Sorgen des 36-Jährigen steht die Tür nach oben viel offener als noch vor fünf Jahren in Istanbul. Als einer der vier Hauptplatzierten der Playoffs wird es eine mögliche Konfrontation mit Serbien (oder einen Rückkampf mit Frankreich) bis zum Halbfinale vermeiden, Griechenland, Spanien oder ein erneutes Aufeinandertreffen mit Deutschland und Litauen sogar bis zum Finale.

Slowenien wird seine Thronverteidigung gegen Belgien fortsetzen und im Erfolgsfall am Mittwoch gegen den Sieger des Spiels zwischen der Ukraine und Polen wieder an die Arbeit gehen. Das erste Hindernis ist in seiner Stärke vergleichbar mit der Ukraine 2017, die unsere Basketballer damals problemlos im Achtelfinale passierten. Aber in der Türkei trafen sie dann auf ein außergewöhnliches Lettland. Die beiden Mannschaften veranstalteten sogar das größte Spektakel der Meisterschaft, nach dem die slowenische Basketballgeschichte einen anderen Weg hätte einschlagen können. Wie wertvoll jede Gelegenheit ist, daran scheint man sich bis heute zu erinnern, und der erste Auftritt der slowenischen Nationalmannschaft bei allen bisherigen Europameisterschaften kann eine Lehre sein, da es um denselben Rivalen und dieselbe Stadt geht. Am 22. Juni 1993 reiste sie optimistisch nach Berlin und wohnte der Feuertaufe in der 1935 eröffneten alten Deutschlandhalle bei Adolf Hitlerbrannte mit Belgien mit 61:82, bekam dann einen deutschen Hörschuss und kehrte nach drei Einsätzen nach Hause zurück.

Am gefährlichsten ist Haris

Die derzeitigen Machtverhältnisse sind jedoch anders. Slowenien wurde zur Basketball-Supermacht, und die Belgier verpassten nach 1993 acht Europameisterschaften in Folge. In diesem Jahr gehörten sie zum fünften Mal in Folge zur kontinentalen Elite und versuchen, ihre Platzierung gegenüber der letzten Eurobasket, in der sie 19 waren, zu verbessern Die Mercedes-Benz-Arena, die bis 2008 für 15.280 Besucher gebaut wurde, stieg von Tiflis auf den vierten Platz der Gruppe A auf, in der sie Georgien (79:76) besiegten, Spanien (83:73) und Bulgarien verjüngten und gegen Montenegro (70:76) verloren. und Türkei (63:78). Die Ergebnisse sagen viel, aber natürlich nicht alles. Auch die Namen prominenter Persönlichkeiten, darunter die Verteidiger nach dem Rücktritt der Nationalmannschaft Van Rossoma selbst das effizienteste in Gent geborene Zentrum von Ostende Haris Bratanovic (bei EP durchschnittlich 15 Punkten), Verteidiger Netzhaut Obasohan (14,8) und Veranstalter Emmanuel Lecomte (13,6). Vieles wird heute von ihnen abhängen, aber viel weniger als von Dončić, Tobey, Goran Dragic

Hildebrand Geissler

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