Erhöhte Spannung und Konzentration auf Estland

Die Erinnerung an 2019, als die slowenische Basketballmannschaft nach dem Gewinn des Europameistertitels die Weltmeisterschaft von ihren heimischen Sesseln aus verfolgte, ist noch lebendig. Erstmals mussten sich die Auserwählten von Cheftrainer Rado Trifunović mit dem neuen Qualifikationssystem auseinandersetzen, das die Teilnahme von Einzelpersonen aus der NBA und der Euroleague meist nicht zulässt. Die dezimierte auserwählte Art war der Herausforderung nicht gewachsen, lernte aber viel aus der Situation. Es ist auch nicht einfach, zum zweiten zu gehen, aber Slowenien ist so vor dem zweiten Teil der Qualifikation in einer viel besseren Position. Während sie 2018 mit zwei Siegen und vier Niederlagen praktisch zum Scheitern verurteilt war, ist sie diesmal mit umgekehrtem Verhältnis auf einem guten Weg, zur Basketball-Weltmeisterschaft zurückzukehren, die nächstes Jahr vom 25. August bis 10. September ausgetragen wird Indonesien. in Japan und auf den Philippinen. Einen wichtigen Schritt würde die Auswahlmannschaft von Trainer Aleksandar Sekulić mit Siegen gegen Estland (heute um 20.30 Uhr in Celje) und gegen Deutschland (am Sonntag um 15.00 Uhr in München) machen.

Gewinne für einen leichteren Herbst und Winter

Slowenien hatte einen großartigen Start in die diesjährige WM-Qualifikation, als es im November letzten Jahres zuerst Kroatien auswärts und dann Schweden vor heimischen Fans besiegte. Das Spiel war nicht das glänzendste, aber mittlerweile ist klar, dass in der Qualifikation nur Siege zählen. Im zweiten Zyklus des ersten Teils traf das ausgewählte Team zweimal auf Finnland und wurde beide Male verbrannt. Nach der Niederlage in Helsinki rechnete das Team von Trainer Sekulić mit einem anderen Ausgang in Koper, traf aber erneut auf die übermütigen Finnen, die in der zweiten Halbzeit dem Ansturm von Klemno Prepelič und seinen Mitspielern standhielten. Trotz der Enttäuschung war der Lichtblick Žiga Samar, der bei seinem Debüt im Nationalmannschaftstrikot des Mitglieds viel Gutes zeigte. Im letzten Zyklus des ersten Teils spielte Slowenien in fast stärkster Aufstellung, fehlte nur noch auf die verletzten Prepelič und Vlatko Čančar, spielte zunächst mit Kroatien in Stožice, um dann in Stockholm gegen Schweden um den Sieg zu zittern.

Mit zwei Erfolgen gegen Estland und Deutschland käme Slowenien der WM deutlich näher, und vor allem wäre Trainer Aleksander Sekulić erleichtert, da ihm im November und Februar nächsten Jahres wieder ein reduzierter Kader zur Verfügung stehen wird. Aber die Aufgabe wird nicht einfach sein. Estland hat wie Schweden keine Stars der höchsten Qualitätsstufe im Team, wodurch dem finnischen Experten Jukka Toijala praktisch immer die gleiche Aufstellung zur Verfügung steht. Kompetenz ist somit der Hauptvorteil des heutigen Gegners, der in den letzten Qualifikationsspielen Ende Juni/Anfang Juli gegen Deutschland (57:88) und Israel (77:96) stark verlor.

Estland sympathisch und effektiv

„Seit die Vorbereitungszeit vorbei ist und ab jetzt jedes Spiel zählt, ist auch in der Nationalmannschaft ein Aufbruch in die Ernsthaftigkeit spürbar“, sagt er Aleksander Sekulić. „Man spürt ein wenig Anspannung, die Spieler sind viel fokussierter auf die Arbeit. Wir alle wissen, dass wichtige Spiele auf uns zukommen, in denen es keinen Platz für Fehler gibt.“ Der slowenische Trainer sieht die Spiele gegen Estland und Deutschland noch immer als Vorbereitung auf die EM, die sie unbedingt gewinnen müssen. „Im Moment denken wir nur an Estland, das wir gut studiert haben. Sie haben einige Verletzungsprobleme, aber wir schauen uns das nicht an. Sie spielen deutlich als Team, sie schießen viel aus der Distanz und dann sie.“ Alle gehen auf den Sprung. Sie sind torgefährlich, was sie mit der Qualifikation für den zweiten Teil der WM-Qualifikation bestätigten und Polen hinter sich ließen. Sie haben schon in der Vorbereitungszeit ein ansprechendes und effektives Spiel gezeigt“, warnt Sekulić.

Er weist auch darauf hin, dass es ein Team ist, das niemals aufgibt Zoran Dragic. „Sie haben ihr eigenes Spielsystem, von dem sie nicht abweichen. Sie spielen die ganze Zeit mit maximalem Einsatz, sind aber besonders gefährlich im Sprung, auf den alle nach dem Wurf stürzen. Wichtig wird sein, dass wir unseren Rhythmus finden.“ des Spiels vom Eröffnungswurf des Schiedsrichters an und machen so schnell wie möglich den Unterschied und führen das Spiel ruhig zum Sieg.“


Qualifikation für die WM, Reihenfolge in Gruppe J (die ersten drei Mannschaften fahren zur WM): Deutschland und Finnland jeweils 5:1, Slowenien 4:2, Israel 3:3, Schweden und Estland jeweils 2:4.

Hildebrand Geissler

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