In Berlin treten slowenische und deutsche Lyrik in den Dialog

Das Projekt präsentiert Berliner Lesern Übersetzungen zeitgenössischer slowenischer Lyrik von neun Dichtern – Nina Dragicevic, Vesne Liponik, Gregor Podlogar, Uroša Praha, Jane Putrle Herz, Muanis Sinanovic, Kaje Teržan, Ton Škrjanac und Nataša Velikonja.



Foto: MMC RTV SLO/ Miloš Ojdanić

Den ersten Dialog zwischen slowenischer und deutscher Lyrik moderieren die slowenischen Dichter und Literaturkritiker Betty Kapun und Aljaž Koprivnikar am Freitag um 20 Uhr im Literaturhaus Lettretage, dem am Montag um 20 Uhr die slowenisch-deutsche Lesung folgt Übersetzungen aller Teilnehmer in der bekannten Berliner Bar WATT.

Die Lieder können in den Muttersprachen der Interpreten angehört werden und sind sowohl in deutscher als auch in slowenischer Übersetzung erhältlich. Im Anschluss an die Lesung findet ein runder Tisch zum Thema Übersetzung und Promotion der slowenischen Literatur auf dem ausländischen Literaturmarkt statt.

Zwischen 2017 und 2020 nahm die Dichtergruppe an mehreren vom Zentrum für slowenische Literatur organisierten Workshops teil, die auf die gegenseitige Übersetzung deutscher und slowenischer Autoren abzielten – gemeinsam mit Dichtern aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Insgesamt führte das Zentrum sechs Übersetzungsworkshops mit Dichterinnen und Dichtern aus Österreich durch – Anna Cotten, Cornelia Travnicek und Jakob Kraneraus Deutschland – Rick Scheffler, Henrik Jackson, Sonja vom Brocke und Schweiz – Carlo Spiller, Venus Ryter und Ralf Tharail.

Die Veranstaltung wird vom Zentrum für slowenische Literatur vorbereitet, von Jak mitfinanziert und in Partnerschaft mit Lettretage und der Kulturinstitution WATT durchgeführt. Nach Angaben des Zentrums für slowenische Literatur gilt die Veranstaltung aufgrund ihrer Größe als bisher größte internationale Live-Präsentation slowenischer Poesie.

Hildebrand Geissler

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