In Deutschland steigt der Mindeststundensatz von 9,82 Euro pro Stunde auf 12 Euro



Alle Mitglieder der Regierungskoalition stimmten für die Anhebung des Mindeststundensatzes. Foto: EPA

Abgeordnete der konservativen CDU und der rechtsextremen Alternative für Deutschland (AfD) enthielten sich der Stimme.

Derzeit liegt der Mindestlohn im Land bei 9,82 Euro pro Stunde. Basierend auf dem verabschiedeten Gesetz wird der Mindeststundensatz in zwei Schritten erhöht. Am 1. Juli steigt er zunächst auf 10,45 Euro, am 1. Oktober dann auf 12 Euro.

Kanzler Olaf Scholz hat mit der Anhebung des Mindestlohns eines seiner wichtigsten Wahlversprechen eingelöst. Arbeitsminister Hubert Heil Von der Anhebung des Mindestlohns würden jedoch Frauen und Einwohner Ostdeutschlands profitieren.

6,2 Millionen Menschen erhalten die höhere Zahlung.

Der richtige Weg, um den Liebling zu bekämpfen?

Als Grund für die Notwendigkeit eines Mindestlohns nannten viele Redner in der Debatte die aktuell hohe Inflation. Allerdings stieß auch die Anhebung des Mindeststundensatzes auf Kritik. Die Opposition wies darauf hin, dass der Mindestlohn die Menschen nicht vor weiteren Preissteigerungen schützen werde und dass es andere Möglichkeiten gebe, die Kaufkraft zu erhöhen und die deutsche Wirtschaft wettbewerbsfähig zu halten. Einige Experten haben sich auch gegen eine Anhebung des Mindestlohns ausgesprochen, da sie befürchten, dass dies den Druck auf Löhne und Preiserhöhungen in einer Zeit erhöhen wird, in der die Inflation bereits ungewöhnlich hoch ist.

Deutschland gehört zu den EU-Ländern mit einem der höchsten Mindestlöhne. Der aktuelle Mindestlohn von 9,82 Euro pro Stunde bei Vollzeitbeschäftigung beträgt 1.621 Euro brutto im Monat. Luxemburg (2.257 Euro), Irland (1.775 Euro), die Niederlande (1.725 Euro) und Belgien (1.658 Euro) haben einen höheren Mindestlohn.

Hildebrand Geissler

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