Luka würde in der Umkleidekabine eingesperrt werden

Den ersten Reaktionen aus Berlin nach zu urteilen, sind auch die Deutschen nicht mehr, was sie einmal waren, denn es gibt viele Kommentare zur Organisation der Europameisterschaft (EP). Wichtig ist aber, dass auf dem Boden der Mercedes-Benz Arena, wo Slowenien heute um 14:45 Uhr das Spiel gegen Belgien antritt, alles so läuft, wie es sein soll.


Für Aleksandar Sekulić (links) und sein Team kommen die Spiele ohne Nachholprüfung. Foto: Fiba


BERLIN
> Das letzte Spiel der Vorrunde, das die Tabellenführung noch verändern und Auswirkungen auf Sloweniens potenziellen Weg in die Ausscheidungskämpfe haben könnte, fand in Gruppe C zwischen Serbien und Polen statt, wo es keine Überraschungen gab. Sollte es dazu kommen, könnten Slowenien und Serbien bereits im Viertelfinale aufeinandertreffen, und die meisten Fans rechnen im Halbfinale mit einer Wiederholung des Endspiels der letzten EM. Da muss man natürlich erstmal hin, aber Basketballkenner aus dem Ausland haben keine Zweifel an der slowenischen (und serbischen) Mindestreichweite. Auf Papier ist es möglich, etwas daran zu befestigen. Belgien wartet heute auf Slowenien und im möglichen mittleren Viertelfinale auf den Sieger der Partie zwischen der Ukraine und Polen. In Anbetracht der deutlich härteren Konkurrenten in den Vorrunden sollte der slowenische Optimismus angebracht sein.

Doch bei der Erwähnung Belgiens wird der Optimismus von einem winzigen schwarzen Schatten überschattet von Sloweniens erstem Auftritt bei der Europameisterschaft, genau in Deutschland 1993. In den ersten Jahren der Staatlichkeit waren die slowenischen Mannschaften von immensem Optimismus erfüllt, einschließlich der Basketballer darunter die Vormundschaft Janez Drvarič debütierte gegen Belgien bei den Meisterschaften des alten Kontinents. Aber der Anfang war ein Desaster, denn der Rivale feierte mit 82:61, und diese Niederlage war geprägt von einer schnellen Heimreise der Slowenen.

Griechenland und Serbien ungeschlagen

Nur die Nationalmannschaften Griechenlands und Serbiens beendeten die Vorrunde der Meisterschaft ungeschlagen. Im Spiel gegen die Esten humpelte er vom Platz Giannis Antetokounmpoaber er ist ein Auswähler Dimitris Itudis bestritt, dass der Star verletzt wurde. Der Grieche erzielte durchschnittlich 29,5 Punkte pro Spiel und 118 Punkte in vier Spielen. Er erzielte 41 Punkte gegen die Ukraine, und am Tag darauf übertraf er sie mit 47 Punkten gegen Frankreich Lukas Dončićsammelte er insgesamt 133 Punkte. Als nächstes kommt der Finne Laura Markkanen mit 124 Punkten.

Die Belgier prägten zwar auch nicht das Image des europäischen Basketballs, machten aber dieses Jahr in Tiflis mit einem Sieg über Spanien (83:73) auf sich aufmerksam. Acht Basketballer kommen aus der belgischen Liga, vier Mannschaftsführer spielen im Ausland. Ismael Bako ist Mitglied von Virtus Bologna, Hans Vanwijn für Nanterre 92 spielen, Netzhaut Obasohan für ASVEL in Frankreich und Manuel Lecomte für Jonava in Litauen.

Belgien besiegte in den Vorrunden in Tiflis auch Georgien (79:76) und Bulgarien (89:80) und verlor gegen die Türkei (63:78) und Montenegro (70:76). Im Achtelfinale belegte sie mit 3:2 den vierten Platz. Sogar die Belgier zerbrechen sich den Kopf darüber, wie sie den besten slowenischen Spieler stoppen können Lukas Doncica. „Ein Spieler, der aus acht Metern wirft, ist nicht zu stoppen. Na ja, vielleicht, wenn wir ihn vor dem Spiel in die Kabine sperren“, sagte der Trainer Dario Gjergja.

Die slowenischen Vertreter reisten später als geplant nach Belin, da sie wegen Problemen am Kölner Bahnhof nicht mit der Bahn anreisen konnten, sondern mit dem Flugzeug anreisen mussten. „Wir befinden uns im engen Kreis der Kandidaten für die Spitzenpositionen, davor laufen wir nicht davon, sind uns aber gleichzeitig bewusst, dass wir uns in Berlin keinen Ausrutscher leisten können. Belgien darf auf keinen Fall unterschätzt werden. Wir müssen das Spiel mit höchster Konzentration bestreiten“, sagt der Auswähler Aleksander Sekulićder mit ziemlicher Sicherheit ein weiteres Spiel ohne Zentrum spielen wird Mike Tobeydie sie optimal auf das Viertelfinale vorbereiten wollen.

Heute stehen drei weitere Achtelfinalspiele auf dem Programm. Pünktlich um 12 Uhr treten Türken und Franzosen auf, um 18:00 Uhr gibt es ein Spiel zwischen Deutschland und Montenegro, um 20:45 Uhr zwischen Litauen und Litauen Spanien. Die restlichen Spiele folgen morgen – Ukraine: Polen, Finnland: Kroatien, Serbien: Italien und Griechenland: Tschechische Republik.


Hildebrand Geissler

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