Sieg der CDU in Schleswig-Holstein



Allein Daniel Günther (rechts) gebührt die Ehre für einen so klaren Sieg der CDU in dem kleinen nördlichsten Land. Foto: EPA

Nach dem Ergebnis der Parallelwahlen erhielten sie bis zu 41 % Unterstützung und gewannen 9 % der Stimmen. Der Kunde kam auf den zweiten Platz Grünedie sechs Prozent der Stimmen und fast 20 Prozent Unterstützung gewann.

Sozialdemokraten verloren sogar 11 Prozent der Stimmen und landeten bei 16 Prozent Zustimmung, auch die Liberalen verloren FDP. Nach fünf Jahren schied die rechtsextreme Partei aus dem Landtag aus Alternativen für Deutschland (AfD).

Ausschließlich zu Daniel Günther Dank eines so klaren Sieges für die CDU in diesem kleinen nördlichsten Land sind mehr als 40 Prozent immer noch eine unglaublich hohe Unterstützung.

Fünf Jahre lang führte er das Land mit der Jamaika-Koalition, gemeinsam mit den Grünen und den Freien Demokraten waren immerhin 77 Prozent der Menschen mit der Arbeit dieser Koalition zufrieden. Interessant ist auch, dass in Schleswig-Holstein mehr als 60 Prozent der Menschen die Pandemie für gut bewältigt hielten, das sind 20 Prozent mehr als in jedem anderen deutschen Bundesland.

Beides hängt sicherlich mit einer so geringen Unterstützung für die rechtsextreme AfD zusammen, dass sie aus dem Landtag ausschied.

Neben Daniel Günther, CDU, genießt auch der Wirtschaftsminister der Grünen ein außerordentlich hohes Vertrauen Robert Habeckdie früher zur Landesregierung Schleswig-Holstein gehörte.

Die Sozialdemokraten haben einen historisch geringen Rückhalt, ihr Kandidat wechselte vor anderthalb Jahren von den Grünen zur SPD und ist ziemlich unbekannt.

Koalitionsverhandlungen werden jetzt interessanter als der Wahlkampf. Es gibt drei mögliche Kombinationen: Die jetzige, zusammen mit den Grünen und der FDP, das wünscht sich Daniel Günther, aber vor der Wahl, die gezeigt hat, dass er nur mit den Grünen eine Regierung bilden kann, die am beliebtesten wäre Kombination hätte er nur mit der liberalen FDP genug gehabt, sie sind auf Bundesebene natürliche Verbündete, auch programmatisch.

Der Sieg ist wichtig für die CDU, es ist die zweite Landtagswahl nach der Bundestagswahl im vergangenen September, als sie die Wahlen nach 16 Jahren verlor, und nach der Landtagswahl in Posar, wo sie ebenfalls eine herbe Niederlage erlitten hat. Zudem stehen am kommenden Sonntag im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen Landtagswahlen an, bei denen sich CDU und SPD sehr nahe stehen.

Aber der hohe Zuspruch für die CDU hängt mit dem charismatischen Ministerpräsidenten Günther zusammen, und auch die Grünen erreichten durch Robert Habeck, dem sie großes Vertrauen entgegenbringen, einen historisch hohen Zuspruch.

Ein unerwarteter Sieg für die Christdemokraten in Deutschland

Hildebrand Geissler

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