Slowenien erhält zum Nationalfeiertag Glückwünsche aus dem Ausland

Heute feiern wir Slowenen den 31. Jahrestag der Unabhängigkeit, als die damalige slowenische Versammlung die Schlüsseldokumente für die Sezession Sloweniens verabschiedete. Die meisten Zeremonien und die zentrale Feier des Nationalfeiertags fanden am Freitag statt, aber heute der Präsident der Republik Borut Pahor mit dem Goldenen Verdienstorden ausgezeichnet Ludwig Toplak und An Robert Battelli.

Bei einer besonderen Zeremonie im Präsidentenpalast überreichte Pahor Toplak den Staatspreis des Goldenen Verdienstordens für seinen herausragenden Beitrag zur Demokratisierung und Unabhängigkeit Sloweniens und seine internationale und akademische Anerkennung. Der Goldene Verdienstorden wurde Battelli auch für seine langjährige Arbeit und seinen Beitrag zur Entwicklung der slowenischen Demokratie sowie für seine Verdienste um die Integration und Erhaltung der italienischen Gemeinschaft in Slowenien verliehen, teilte das Amt des Präsidenten der Republik mit.

Pahor: Fast alles ist in unserer Reichweite, wenn wir eine verbundene und solidarische Gemeinschaft sind

Bereits am Freitag feierte Slowenien seinen Nationalfeiertag mit zahlreichen Feierlichkeiten, Höhepunkt der Veranstaltungen war in diesem Jahr die zentrale Nationalfeier auf dem Kongressplatz in Ljubljana. Der Präsident der Republik, Borut Pahor, wandte sich an die Versammlung, der betonte, dass fast alles in unserer Reichweite ist, wenn wir eine geeinte und geeinte Gemeinschaft sind.

Er bewertete auch, dass wir, wenn wir vor 31 Jahren „in der Lage waren, die Voraussetzungen für die Gründung eines eigenen Landes zu schaffen, in der Lage sein müssen, in den neuen herausfordernden Zeiten einen nachhaltigen, grünen und digitalen Wandel durchzuführen“.

Kučan und Peterle wollen nach 31 Jahren als unabhängiges Land mehr Einheit

Der erste Präsident der Republik Milan Kučan und der Präsident der ersten slowenischen Regierung Lojza Peterle Zum 31. Jahrestag der Unabhängigkeit Sloweniens wollen sie eine größere Einheit der slowenischen Nation. Sie sind sich einig, dass dies der Schlüssel war, um unser Land zu bekommen. Sie glauben auch, dass zur Erreichung gemeinsamer Ziele der Gemeinwohlgedanke vorherrschen sollte.

Wie Kučan in einer Erklärung gegenüber den Medien am Rande der feierlichen Sitzung der DZ am Vorabend des Nationalfeiertags sagte, werden die Erinnerungen an die Unabhängigkeit Sloweniens im Laufe der Jahre immer schöner, weil „im Laufe der Jahre eine Person nicht alle Ängste, Unsicherheiten, aber auch Freuden über die Jahre nur verinnerlicht, sondern auch allmählich als etwas Notwendiges verstanden wird“.

Die Botschaft der Unabhängigkeit liegt seiner Meinung nach in der Volksabstimmungsentscheidung der slowenischen Nation und der Einheit, die die slowenische Politik gemeinsam mit den Bürgern gewählt hat. Wenn die Menschen das Gefühl haben, dass es keine Einheit zwischen dem, was die Menschen denken, und dem, was die Politik tut, gibt, große Projekte nicht einmal beginnen, geschweige denn abgeschlossen werden, ist Kučan überzeugt.

In der heutigen Zeit sei eine solche Einheit wie 1991 nicht zu erreichen, ideologische Fixierung auf die Vergangenheit und alles, was die Slowenen gewaltsam spalte, seien seiner Meinung nach auch schlechte Zukunftsaussichten. Allen heutigen Politikern, den Nachfolgern seiner Generation, fehle es seiner Meinung nach nicht an Mut, aber „einigen fehlt der Mut auch zu dummen und falschen Dingen nicht“.

Auch der Präsident der ersten slowenischen Regierung, Peterle, erinnert sich gerne an die Unabhängigkeit Sloweniens, der am Rande der feierlichen Sitzung der DZ sagte: „Ich feiere weiter, weil ich weiß, warum es passiert ist“.

Grüße aus dem Ausland

Slowenien erhält zu seinem Nationalfeiertag Glückwünsche von vielen führenden Persönlichkeiten der Welt. So erhielt der Präsident der Republik Borut Pahor unter anderem Glückwünsche der britischen Königin Elizabeth II., der amerikanische Präsident Joe Bidender deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der französische Präsident Emmanuel Macronteilte das Büro des Präsidenten mit.

Königin Elizabeth die zweite. schrieb in ihrer Glückwunschbotschaft, dass sie in den letzten dreißig Jahren mit Freude beobachtet habe, wie die Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Slowenien wärmer und tiefer wurden.

Im Namen der amerikanischen Bürger gratulierte US-Präsident Biden Präsident Pahor, der in seiner Glückwunschbotschaft die Notwendigkeit betonte, die Demokratie zu bewahren, und schrieb, dass die unerschütterliche Unterstützung Sloweniens für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine und die Hilfe, die Slowenien den Ukrainern leistet, ein Beweis dafür seien von Sloweniens festem Bekenntnis zu demokratischen Prinzipien, die vor 31 Jahren zur Unabhängigkeit Sloweniens führten. „Gemeinsam können wir eine sicherere, demokratischere, friedlichere und wohlhabendere Welt fördern“, fügte er hinzu.

In seiner Glückwunschbotschaft brachte Bundespräsident Steinmeier seine Freude und Dankbarkeit darüber zum Ausdruck, dass sich die Beziehungen zwischen den beiden Ländern in den vergangenen dreißig Jahren so gut entwickelt haben. „Wir sind extrem enge und vertrauenswürdige Partner geworden“, schrieb er.

Türkischer Präsident Recep Tayyip Erdoğan In seiner Glückwunschbotschaft drückte er seine Zufriedenheit darüber aus, dass er Pahor zu einem offiziellen Besuch in Ankara im August empfangen kann. Erdogan schrieb, er sei fest davon überzeugt, dass die Beziehungen zwischen den beiden Ländern in allen Bereichen weiter gestärkt werden, auch wenn es darum gehe, die Türkei näher an die EU heranzuführen.

Präsident von Serbien Aleksandar Vucic in seiner glückwunschbotschaft äußerte er den wunsch nach weiterentwicklung der allseitigen zusammenarbeit und der traditionell freundschaftlichen beziehungen zwischen beiden ländern. Gleichzeitig dankte er Präsident Pahor für die starke und kontinuierliche Unterstützung, die Slowenien Serbien auf seinem Weg in die EU leistet.

Hildebrand Geissler

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