Slowenien hat im Ranking des European Innovation Index zwei Plätze gut gemacht

An der Spitze des Rankings bleibt Schweden, Finnland, Dänemark, die Niederlande und Belgien gehören zu den führenden EU-Ländern im Bereich Innovation. Irland, Luxemburg, Österreich, Deutschland, Zypern und Frankreich liegen über dem europäischen Durchschnitt und gehören damit laut Website der Europäischen Kommission zur Gruppe der innovationsstarken Länder.

Zur Gruppe der moderaten Innovatorländer gehören neben Slowenien auch Estland, die Tschechische Republik, Italien, Spanien, Malta, Litauen und Griechenland. Zu den aufstrebenden Innovatoren zählen Ungarn, Kroatien, die Slowakei, Polen, Lettland, Bulgarien und Rumänien.

Wie die Europäische Kommission feststellte, verzeichneten fast alle Länder im Zeitraum von 2015 bis 2022 Fortschritte im Bereich Innovation. Wie sie betonen, bestehen jedoch weiterhin Unterschiede bei der Innovation zwischen den EU-Ländern. „Leistungscluster sind in der Regel geografisch konzentriert: Führende Innovatoren und die stärksten Innovatoren befinden sich in Nord- und Westeuropa, und die gemäßigtsten und aufstrebenden Innovatoren in Süd- und Osteuropa“, schrieb die Kommission.

Im Vergleich zu ihren Konkurrenzländern hat die EU in diesem Jahr Japan in Bezug auf Innovationen auf globaler Ebene überholt, während der weltweit führende Innovator immer noch Südkorea ist. Die größten Fortschritte hat seit 2015 China gemacht, das ansonsten weiterhin hinter der EU zurückbleibt.

Im Vergleich zu 2022 hat Slowenien erhebliche Fortschritte in Bezug auf die Anzahl kleiner und mittlerer Unternehmen mit Geschäftsprozess- und Produktinnovationen und in Bezug auf die Reichweite des Breitband-Internets gemacht. Auch in der Wissenschaft sei das Land extrem stark, insbesondere im Bereich der internationalen wissenschaftlichen Kopublikationen, schreibt das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Technologie in einer Pressemitteilung.

Slowenien liegt im Bereich der Nutzung von Informationstechnologie über dem europäischen Durchschnitt, insbesondere bei der Anzahl der Unternehmen, die ihre Mitarbeiter im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien schulen. Auch bei den Indikatoren staatliche Förderung von Forschung und Entwicklung in der Wirtschaft und Beschäftigung von Personal mit wissensintensiven Tätigkeiten schneiden wir überdurchschnittlich gut ab.

„Der Europäische Innovationsindex ist ein nützliches Instrument für diejenigen, die Maßnahmen zur Förderung der Innovation vorbereiten“, sagte Wirtschaftsminister Matjaž Han. Anhand der Länderindikatoren erhalten sie einen Einblick, welche Bereiche gestärkt werden müssen.

„Wir sind uns bewusst, dass durch Investitionen in Entwicklung und Innovation einerseits unsere Wirtschaft gestärkt wird und andererseits auch einen wesentlichen Beitrag zur grünen Wende leistet, so werden wir vom Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Technologie auch in Zukunft Aktivitäten in Richtung Entwicklung und Innovation unterstützen“, versicherte Han gleichzeitig.

Gleichzeitig erinnerten sie daran, dass Slowenien auch auf der EU-Skala des Digitalization of Economy and Society Index (DESI) vorangekommen ist, mit dem die Europäische Kommission seit 2014 den digitalen Fortschritt der EU-Mitgliedstaaten überwacht. Im Jahr 2022 folgt Slowenien um zwei Plätze vorgerückt und liegt nun auf Platz 11, also über dem EU-Durchschnitt. Besonders erfolgreich seien wir bei der Integration digitaler Technik in kleine und mittelständische Unternehmen sowie im Bereich Cloud-Dienste und künstliche Intelligenz, schrieb das Ministerium weiter.

Helfried Kraus

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