Tina Šutej gewann in Lausanne, Pia Apostolovski Zweite in Deutschland

Der Bronzemedaillengewinner der jüngsten Europameisterschaften in München und der diesjährigen Hallenweltmeisterschaften in Belgrad übersprang beim heutigen Wettkampf in der Schweiz 470 cm. Tina Šutej Beim diesjährigen elften Treffen der höchsten Qualitätsstufe überwand sie die Öffnungshöhe von 435 cm im ersten Versuch, die nächste Höhe von 450 cm erst im dritten Versuch. Anschließend schaffte sie im ersten Versuch eine Höhe von 460 cm und im zweiten Versuch 470 cm.

Im Duell um den ersten Platz mit einer Australierin Nina Kennedy eine 33-jährige Slowenin nahm die Creme auf. Die beiden besten Wettkämpfer des heutigen Meetings sprangen jeweils 470 cm weit. Der Slowene im zweiten, der Australier im dritten Versuch, beide scheiterten dann aber bei einer Höhe von 478 cm. Šutejeva ist die dritte Stabhochsprungsiegerin bei der diesjährigen Diamond League, vor ihrem heutigen Sieg war die Amerikanerin Sandi Morris in Birmingham, Rabat und Rom dreimal die Beste und Nina Kennedy feierte in Monte Carlo.

Den dritten Platz belegte heute die Finnin Wilma Murta, sensationelle Siegerin der diesjährigen Europameisterschaft in Bayern, sie sprang 460 cm. Die Griechin Katerina Stefanidi, Olympiasiegerin von Rio de Janeiro 2016 und Silbermedaillengewinnerin der diesjährigen Europameisterschaft in München, wurde mit 450 cm nur Fünfte.

Neben Šutej trat sie heute auch in Lausanne auf Anita Horvat. Über 800 Meter belegte die 25-jährige Frau aus Ljubljana mit einer Zeit von 2:02,20 den zehnten Platz. Die Französin Renelle Lamote gewann mit einem persönlichen Rekord (1:57,84), Zweite wurde die Amerikanerin Allie Wilson (1:58,09) und Dritte die Britin Jemma Reekie (1:59,00).

Der norwegische Star Jakob Ingebrigtsen sorgte im Pontaise-Stadion für die beste Leistung des Tages. Über 1.500 Meter erzielte er die diesjährige Weltbestzeit, der knapp 21-jährige norwegische Mittelstreckenläufer legte die Strecke in 3:29,05 Minuten zurück. Ihm folgten der Kenianer Abel Kipsang (3:29,93) und der Australier Stewart McSweyn (3:30,18).

Bei den Royal Athletics über 100 Meter siegte in Abwesenheit der diesjährigen Weltmeisterin aus Eugene, der Jamaikanerin Shelly-Ann Fraser-Pryce, eine Minute vor dem Start die Amerikanerin Aleia Hobbs (10,87) vor der Jamaikanerin Shericka Jackson (10,88). Marie-Josee Ta Lou von der Elfenbeinküste (10,89).

Der Amerikaner Noah Lyles (19,56) war der Sieger im 200-Meter-Lauf der Männer, gefolgt von seinem Landsmann Michael Norman (19,76). Im 110-Meter-Hürdenlauf sorgte der Jamaikaner Rasheed Broadbell für eine erstklassige Überraschung. Er gewann mit einer persönlichen Bestzeit von 12,99, gefolgt von den Amerikanern Trey Cunnigham (13,10) und Grant Holloway (13,11).

Bei den 100-m-Hürden der Damen feierte die Puertoricanerin Jasmine Camacho-Quinn (12,34) den Meeting-Rekord, im Dreisprung war Yulimar Rojas (15,31 m) aus Venezuela eine Klasse für sich. Zweite wurde die Jamaikanerin Shanieka Ricketts (14,64 m). Das diesjährige vorletzte Treffen der Diamond League findet am 2. September in Brüssel statt, das letzte am 7. und 8. September in Zürich.

Apostolovski belegte den zweiten Platz
Slowenischer Sportler Lia Apostolowski am 25. belegte sie beim Hochsprungmeeting in Bühl mit 1,90 Meter den zweiten Platz. Nur die Australierin Eleanor Patterson, die Weltmeisterin, die 1,95 m sprang, lag vor dem Mitglied der Ljubljana Massa.

„Das war mein dritter Wettkampf innerhalb einer Woche und nur fünf Tage nach dem finalen Auftritt bei der Europameisterschaft. Ich freue mich sehr, dass ich zum dritten Mal sehr gut gesprungen bin.“ verkündete Apostolovski nach der Aufführung. Bei der EP in München wurde sie Ende letzter Woche Siebte im Finale, letzten Monat in Oregon, USA, stand sie ebenfalls im Finale und belegte den 12. Platz. Sie trat zum ersten Mal in ihrer Karriere in beiden großen Mitgliederkämpfen auf.

Hildebrand Geissler

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