Heute feiern wir den Internationalen Tag der Senioren

In diesem Jahr ist es 32 Jahre her, dass die Generalversammlung der Vereinten Nationen 1990 den 1. Oktober zum Internationalen Tag der älteren Menschen erklärte. Die Vereinten Nationen widmen den diesjährigen Internationalen Tag der älteren Menschen dem Thema Resilienz älterer Menschen in einer sich verändernden Welt.



Heute gibt es weltweit mehr als 700 Millionen Menschen über 60 Jahre, und bis 2050 wird diese Zahl voraussichtlich auf 2 Milliarden steigen. Derzeit leben in Slowenien etwa 450.000 Menschen über 65 Jahre, und ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung übersteigt bereits 21 %. Eine der wichtigsten Errungenschaften ist die unbestrittene Verlängerung der Lebensdauer, die sich in den letzten 100 Jahren um etwa 30 Jahre erhöht hat. Dies ist auch eine der Ursachen für tiefgreifende Veränderungen in der Gesellschaft. Die Gesellschaft verändert sich, die älteren Menschen werden anders als früher, es gibt Forderungen nach größerer Achtung der Menschenrechte, wir erleben außerordentliche Fortschritte in Wissenschaft und Technologie, die Globalisierung der Wirtschaft findet statt.

Parallel zur Verlängerung der Lebenserwartung wird uns zunehmend bewusst, dass das Alter nicht unbedingt primär eine Zeit der Krankheit, des Niedergangs und anderer Probleme ist, sondern eine Zeit, die in puncto Lebensqualität anderen Zeitabschnitten ebenbürtig sein kann. In der Tat kann das Alter etwas körperliche Kraft, Geschwindigkeit und sogar Gesundheit rauben. Andererseits gibt einem das Alter auch viel, Ruhe, engerer Kontakt mit der Natur, Zufriedenheit mit dem Erreichten, Zufriedenheit auch mit kleinen Dingen, ältere Menschen sind generell glücklicher und haben mehr Erfahrung. Es wächst das Bewusstsein, dass Altern nicht gleich Alter ist, sondern das Ergebnis eines lebenslangen Prozesses, der mit der Geburt beginnt. Jeder von uns hat das Potenzial, ein hohes Alter zu erreichen. Menschen wollen in guter körperlicher und geistiger Verfassung mit angemessenen materiellen Voraussetzungen ein hohes Alter erreichen. Um dies zu erreichen, genügt nicht nur der Eigenbeitrag und die Eigenverantwortung des Einzelnen, sondern es hängt maßgeblich von den gesamtgesellschaftlichen Rahmenbedingungen ab.

„Dafür tragen der Staat und seine Ministerien eine besondere Verantwortung. Sie sind bestrebt, ein positives Denken über das Alter und das Altern zu fördern und zum aktiven Altern aller älteren Menschen beizutragen. Ageism, also die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihres Alters, muss haben keinen Platz in unserer Gesellschaft. Jedem, der Hilfe braucht, müssen wir sie nach den Grundsätzen der Menschenwürde, der sozialen Gerechtigkeit und der Solidarität leisten. Um ein qualitativ hochwertiges Leben im Alter zu erhalten, brauchen wir ein Pflegesystem für ältere Menschen, das es schafft die gleiche Zugänglichkeit und Verfügbarkeit von Rechten und Leistungen für alle Hilfebedürftigen unabhängig von ihrem sozialen Status zu gewährleisten. Diese Grundsätze werden sie bei der Weiterentwicklung des Pflegerechts besonders berücksichtigen. Die Pflege muss von hoher Qualität sein, für jedermann zugänglich und kostenlos dar. Angesichts der Herausforderungen der modernen Welt sind sie sich natürlich bewusst, dass die Zukunft ungewiss ist, aber gerade deshalb ist es unerlässlich, dass wir solidarisch eine Zukunft aufbauen. Sie werden sich immer dafür einsetzen, dass ältere Menschen einen wichtigen Platz und ihre Stimme bei allen Entscheidungen und der Politik des Landes haben“, kündigte das Ministerium für Arbeit, Familie, Soziales und Chancengleichheit an.

In diesen Tagen finden weltweit eine Reihe von Veranstaltungen statt, in deren Rahmen die Resilienz und der Beitrag älterer Frauen und älterer Menschen als aktive Mitglieder im Kampf gegen den Klimawandel besonders hervorgehoben werden.

FOTO: Pixabay.

Helfried Kraus

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