„Wir waren so, wie Slowenien uns kennt“



Am Mittwoch kämpft Slowenien mit Frankreich um den ersten Platz in der Gruppe B. Foto: Reuters

Auf den Flügeln des Außergewöhnlichen Lukas Dončić, der 36 Punkte erzielte – er legte auch zehn Rebounds drauf – besiegte Deutschland mit 88:80 in einer vollen Lanxess-Arena, die in Köln bisher exzellenten Basketball gespielt hat. Im Lager des Europameisters fanden sie nach einem Ausrutscher gegen Bosnien und Herzegowina zusammen, spielten wie eine echte Mannschaft, die diese Generation schmückt, und bewiesen, dass sie aus Fehlern gut zu lernen wissen. Als sie sich vor etwas mehr als einer Woche in der WM-Qualifikation in München gegen Deutschland durchsetzen mussten, gab es viele Mängel im Spiel, die sie diesmal gut korrigierten.

Sie ließen ihre ganze Energie auf dem Boden liegen

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„Wir haben füreinander geatmet. Wir haben alle Atome der Macht auf dem Boden gelassen. Nur so können wir die höchsten Plätze erreichen. Darüber haben wir auch nach der Niederlage gegen Bosnien und Herzegowina gesprochen.„Er war zufrieden Goran Dragic, der nach dem erwähnten „Missgeschick“ sehr wütend war und auch einige harsche Worte von sich gab. Neben Dončić war der Kapitän mit 18 Punkten der zweitbeste slowenische Scorer, und mit ihm am Parkett war der Europameister elf Punkte besser als sein Gegner.

Die Reaktion war also richtig und das Scheitern befeuerte die slowenischen Basketballer, die bewiesen, dass sie sich in schwierigen Momenten wieder aufrappeln können. Die Größe eines Teams wird durch die Art und Weise bestätigt, wie es nach einem Misserfolg reagiert. Dončić war im Angriff hervorragend, Dragić legte auch noch nach, Slowenien hatte nur mit dem Distanzschuss Probleme (3-Punkte 26%), aber als Luka vordrang, fanden die Deutschen einfach keine Lösung. Allen voran gebührt diesmal den olympischen Halbfinalisten eine Gratulation für ihre Arbeit in der Defensive.

Entscheidend war der Rückstoß

Das Stechen gewannen sie mit 41:33, gleichzeitig hatten die Gastgeber nur sechs Offensive, zudem limitierten sie die deutschen Hauptwaffen im Angriff. „Wenn man ein Spiel gewinnt, ist es immer leicht, über erfolgreiches Verteidigen zu sprechen. Wir haben wirklich die meiste Zeit des Spiels fehlerfrei gespielt. Fehler kann man mit Konzentration und Kampfgeist korrigieren, und das haben wir auch. Die Deutschen hatten einen guten Schützenabend, weil auch denen, die es nicht anders gemacht haben, aber das Wichtigste ist, dass wir vor allem Franz Wagner gestoppt haben, der im Spiel zuvor 30 Punkte erzielte, weil er bisher der X-Factor war. Die Deutschen haben schon vorher großartig gespielt Meisterschaft. Wir haben uns gut vorbereitet. Der Schlüssel war, ihren Sprung zu stoppen“, der Selektor sprach über die Verteidigungsarbeit seiner Mündel Aleksander Sekulić.

Slowenische großgewachsene Basketballer schlossen gut unter dem Reifen ab, sodass die ansonsten aggressiven Deutschen keine Rebounds bekamen. Zehn Sprünge sammelte Dončić, jeweils sechs Vlatko Čančar und Edo Muric,, er fügte auch seine eigene mit acht hinzu Mike Tobey. Gleich zu Beginn des Spiels stockte den slowenischen Fans, die sich zahlreich in der Halle versammelt hatten, der Atem, denn beim Schiedsrichterwurf landete ein Amerikaner im slowenischen Trikot auf dem Fuß des Schiedsrichters zog sich nicht rechtzeitig zurück. Er verstauchte sich den Knöchel, ging in die Umkleidekabine, kehrte aber bald wieder zum Spiel zurück, das von den Slowenen auf der Tribüne mit lautem Jubel begrüßt wurde. „Erstaunlich, nicht wahr? Im ersten Sprung … Großer Frust. Aber weil ich aufgewärmt war, konnte ich spielen. Ich war nicht optimal gesprungen, aber ich habe die Zähne zusammengebissen. Wir werden sehen, wie es wird geht morgen, aber ich glaube, dass ich ohne Probleme spielen kann“, beschrieb Tobey die Situation.

Am Ende der Gruppenphase steht Frankreich


Luka Dončić trat im richtigen Moment in Erscheinung und zeigte seine Qualität.  Foto: Reuters
Luka Dončić trat im richtigen Moment in Erscheinung und zeigte seine Qualität. Foto: Reuters

„Wir haben gezeigt, dass wir aus unseren Fehlern lernen. Wir haben gegen BIH nicht unser wahres Gesicht gezeigt. Wir haben nicht unterschätzt, aber irgendwie sind wir mit halber Kraft ins Spiel gegangen. Dann haben sie angefangen zu punkten und wir haben nicht reagiert. Wir versammelt, geatmet, sich gegenseitig ermutigt und eine richtige Familie gewesen, wie uns Slowenien kennt. Das war die richtige Antwort. Nicht einmal 19.000 Deutsche haben uns geschlagen. Diese Einstellung müssen wir in jedem Spiel haben, und wenn wir so spielen, Wir sind eine der besseren Nationalmannschaften,“ er sagte Zoran Dragic, das ist zusammen mit Ich liebe Blažič die meiste Zeit abgedeckt Franz Wagner.

Am Mittwoch um 17.15 Uhr wartet der letzte Akt der Gruppenphase der 41. EuroBasket auf Slowenien. Das Duell mit Frankreich, eine Wiederholung des letztjährigen Halbfinals der Olympischen Spiele, entscheidet über den ersten Platz in der Gruppe B. Schon vor dem Sieg über Deutschland war klar, dass der Titelverteidiger zu den Ausscheidungskämpfen nach Berlin reisen wird. aber die Möglichkeiten sind noch offen von welchem ​​Ort. Tatsache ist, dass der Sieg ersteres bringt. „Alles sagt über die Qualität dieser Meisterschaft und vor allem dieser Gruppe aus. Immerhin ist das großartige Litauen am letzten Tag gerettet. Zum Glück kämpfen wir um den ersten Platz und wir verlassen uns auf uns selbst. Wir haben vorhergesagt, dass es so ein wird schwierige Gruppe, weil die Mannschaften wirklich gut sind,“ fügte Sekulić hinzu.

Hildebrand Geissler

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